Erklärungsvideo?

Diese 10 Fragen sollten Sie sich vorher stellen!

Vorschaubild-Erklaerungsvideo

Das Erklärungsvideo ist ein Marketinggigant! Die durchschnittliche Verweildauer auf Webseiten mit einem Video liegt bei rund 5:50 Minuten. Im Vergleich dazu: eine Webseite mit reinem Text liegt bei gerade einmal 48 Sekunden.

Warum ist ein Erklärungsvideo so beliebt?

Animierte Erklärungsvideos erfreuen sich einer großen Beliebtheit in Unternehmen. Gerade junge Unternehmen und Start Ups verwenden Erklärungsvideos um ihre neue, innovative Idee zu erklären und diese auf der neuen Webseite zu präsentieren. Und das zurecht!
Nach einer empirischen Studie der FH Schmalkalden sind die fünf häufigsten Gründe von Unternehmen ein Video einzusetzen:

1. Erreichen einer internetaffinen Zielgruppe
2. Abheben von Wettbewerbern
3. Vermittlung komplexer Inhalte
4. Erhöhung der Verweildauer auf der Webseite
5. Steigern der Reichweite

Schauen Sie sich diese Punkte der befragten Unternehmen an, so werden Sie feststellen, dass sie sich mit den bekannten Vorteilen von einem Erklärungsvideo decken.

Statistik-Erklärungsvideo

Diese 10 Fragen müssen Sie sich stellen!

Im Vorfeld sind einige wichtige Fragen zu klären, die Ihnen größere Fehler für Ihr Erklärungsvideo ersparen werden. Wir haben die Top 10 zusammengestellt:

  • Was ist das Ziel des Erklärungsvideos?

    Wie Sie in der Statistik sehen konnten, sind die Ziele, die Sie mit einem Erklärungsvideo erreichen können sehr unterschiedlich. Dementsprechend verändert sich auch die Gestaltung des Erklärvideos.

    Ein Video, dass zum Beispiel für eine Werbeanzeige auf YouTube produziert wird, sieht anders aus, als ein Erklärungsvideo für eine Präsentation auf einer Messe.
    Sie müssen sich also zu Beginn die Frage stellen: „Was möchte ich mit dem Erklärungsvideo erreichen?“.

  • Wer ist meine Zielgruppe?

    Das Bestimmen der richtigen Zielgruppe ist essentiell, wenn Sie ein Erklärungsvideo erstellen möchten. Hierbei geht es weniger um die Zielgruppe Ihres Unternehmens allgemein, sondern um die Personen, die Ihr Video sehen werden.

    Möchten Sie neue Kunden gewinnen und müssen Ihr gesamtes Konzept erklären, oder können Sie bei den Zuschauern ein bestimmtes Wissen voraussetzen?

    Sie werden feststellen: Hier ist es wichtig im ersten Schritt zu bestimmen, was ich mit meinem Erklärungsvideo erreichen möchte.

  • B2B oder B2C?

    Die Ansprache eines Endverbrauchers unterscheidet sich in der Praxis deutlich von der Ansprache eines B2B-Kunden.
    Der Endverbraucher möchte unterhalten werden und seine Aufmerksamkeitsspanne ist zudem vergleichsweise gering.

    Ein Geschäftskunde hingegen braucht das deutliche Hervorheben der Vorteile, die mit Ihrem Produkt erreicht werden. Hinzu kommt die Tonalität und Wortwahl des Sprechertextes. Meist werden in B2C-Videos die Kunden direkter und umgangssprachlicher angesprochen.

    Der Blick auf Ihre Zielgruppe wird Ihnen bei der richtigen Ansprache helfen.

  • Brauche ich einen Helden?

    Mit dieser Frage meinen wir nicht uns als Erklärhelden, sondern das Verwenden einer Person, die Ihr Produkt aufzeigt. Der Einbau einer Person nach dem Motto „Das ist André. Er hat das Problem…“ ist der Erklärungsvideo – Klassiker.

    Sie hilft dem Zuschauer bei der Identifikation mit einem Problem oder der dazugehörigen Lösung, die Sie bieten. Die Wahl für oder gegen einen Protagonisten in einem Erklärungsvideo hängt von der Zielgruppe und der Thematik ab.

    Soll das Erklärvideo beispielsweise die Funktionsweise einer Software erläutern, kann auf einen Helden verzichtet werden.

  • Die optimale Länge?

    Auch um diese Frage zu beantworten müssen Sie auf die Ziele Ihres Erklärungsvideos schauen.

    Möchte ich mit dem Video die Vorteile und den Ablauf meines Dienstleistungsprozesses zeigen, darf das Video ruhig 60 – 90 Sekunden lang sein. Soll das Erklärungsvideo hingegen als Werbespot auf YouTube laufen, muss es drastisch gekürzt werden und sollte die 20 Sekunden-Marke nicht überschreiten.

    In der Regel hat ein Erklärungsvideo eine Länge von 90 Sekunden – die perfekte Länge um den Zuschauer zu informieren ohne ihn zu überfordern.

  • Welchen Sprecher wähle ich?

    Der Werbesprecher verleiht Ihrem Erklärungsvideo Leben und repräsentiert indirekt Ihr Unternehmen.

    Die professionelle Aussprache und technisch einwandfreie Aufnahmen sind dabei Voraussetzung. Ob Ihr Wunschsprecher männlich oder weiblich sein soll, hängt hauptsächlich von Ihrem Produkt und somit auch Ihrer Zielgruppe ab.

    Lösen Sie ein Alltagsproblem von Frauen, so sollte auch eine weibliche Sprecherin Ihr Unternehmen präsentieren.

  • Was ist mein USP?

    Die Vermittlung und Visualisierung des eigenen Alleinstellungsmerkmals ist eine der Hauptaufgaben eines Erklärvideos. Dafür müssen Sie aber genau wissen, was Sie von Ihrem Mitbewerbern unterscheidet.

    Den ersten Vorteil haben Sie schon mit der Entscheidung für ein Erklärungsvideo – Sie kümmern sich darum, dass Ihre Besucher Ihr Produkt schnell und transparent verstehen. Bleiben bei den Besuchern Ihres Konkurrenten viele Fragezeichen im Kopf, werden sie zu Ihnen kommen!

  • Wie schnell muss das Erklärungsvideo fertig sein?

    Steht ein wichtiges Investorengespräch an oder rückt die nächste Fachmesse immer näher? Dann muss es schnell gehen!

    Die Qualität des Videos darf aber nicht darunter leiden. Dementsprechend sollten Sie sich schon bei der Frage nach den Zielen über die Fertigstellung Gedanken machen. Arbeiten Sie mit mehreren Meilensteinen, um die finale Deadline auch garantiert erreichen zu können.

  • Welche CI-Vorgaben habe ich?

    Die Verwendung von Unternehmensfarben unterstützt die Assoziation zur eigenen Marke bei dem Zuschauer. Befinden sich in Ihrem Logo die Farben Blau und Weiß, dann sollten das auch die Primärfarben in Ihrem Erklärungsvideo sein.

    Dazu ist es wichtig, die genauen Farbcodes vorliegen zu haben. Entweder fragen Sie dazu Ihren Designer oder Sie öffnen Ihr Logo in einem Grafik-und Zeichenprogramm.

    In diesem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass Sie Ihr Logo als Vektorgrafik für die Implementierung in das Erklärungsvideo benötigen. Nur so wird es einwandfrei unabhängig der Skalierung dargestellt. Die häufigsten Dateiendungen sind: .eps, .ai oder .pdf

  • Wie wird das Video auch gesehen?

    Die Erklärvideoproduktion ist das Eine – das Video aber auch richtig zu verbreiten, sodass es auch gesehen wird, das Andere.

    Im Vorfeld müssen Sie sich überlegen, in welchen sozialen Netzwerken Sie es posten, welche Werbemöglichkeiten (z.B. YouTube) Sie in Anspruch nehmen, oder welche Pressevertreter Sie ansprechen möchten. Zudem ist es empfehlenswert sich auf die Suche nach geeigneten Influencern zu machen.

    Diese Fragen sind am besten in Abstimmung mit Ihrem eigenen Marketingplan zu beantworten.

Ein Beispiel unserer Erklärungsvideos:

Diese zehn Fragen sind Grundlage für ein gutes Erklärungsvideo und gehören zu einem Erklärvideokonzept einfach dazu.

Wenn nun bei Ihnen noch Fragen offen sind oder Sie mit einem Erklärungsvideo neue Kunden gewinnen möchten, dann vereinbaren Sie doch ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem Erklärhelden.

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